Parodontologie in Nürnberg:
Behandlung von Parodontitis /
Zahnfleischentzündung

Die Therapie von Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) ist ein weiterer Behandlungsschwerpunkt unserer Zahnarztpraxis in Nürnberg. Dieser Teilbereich der Zahnmedizin wird auch als Parodontologie bezeichnet und beschäftigt sich mit Erkrankungen des Zahnhalteapparates und des umgebenden Gewebes. In der Alltagssprache werden Zahnfleischentzündungen und ähnliche Erkrankungen meist unter „Parodontose“ zusammengefasst.

Besondere Expertise

Ihre Zahnärztin in Nürnberg, Dr. Nadja Tzinis M.Sc. hat das dreijährige postgraduale Studium zum Master of Science (M.Sc.) Parodontologie und Implantattherapie (Internationale Universität Dresden) absolviert und verfügt somit über besonderes Fachwissen bei der Behandlung von Parodontitis/Parodontose.

Parodontitis

Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose) ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, welche zu Zahnfleischbluten, Knochenabbau oder gar Zahnverlust führen kann. Das tückische bei dieser Erkrankung ist, dass sie zumeist symptomlos verläuft und sich erst in späten Stadien durch beispielsweise Zahnlockerungen für den Patienten bemerkbar macht. Deshalb wird sie auch als „silent inflammation“ bezeichnet.

Entstehen können solche Parodontitiden (Zahnfleischentzündungen und Entzündungen des Zahnhalteapparates) durch eine Verschiebung des bakteriellen Gleichgewichtes zu Gunsten von krankheitserregenden Keimen. Dies kann z.B. durch genetische Veranlagung oder durch Stress, Rauchen und Veränderungen in der Lebensweise der Fall sein. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle durch ihre Zahnärztin in Nürnberg Dr. Nadja Tzinis M.Sc. sowie die regelmäßige Durchführung professioneller Zahnreinigungen in Ihrer Nürnberger Zahnarztpraxis Dr. Nikolas Wießner unverzichtbar.

Gesund beginnt im Mund:
Parodontitis und die Allgemeingesundheit

Besonders wichtig ist es zu wissen, dass eine Parodontitis (Parodontose) eng vergesellschaftet ist mit der allgemeinen Gesundheit des Patienten. So ist durch eine Parodontitis (Parodontose) beispielsweise das Herzinfarkt-, Artherosklerose-, und Schlaganfallrisiko um eine vielfaches erhöht. Ebenso verhält es sich mit dem Diabetesrisiko und Erkrankungen des Lungentraktes. Auch in der Schwangerschaft kann es durch eine Parodontitis (Parodontose) zu einem erhöhten Risiko von Abgängen kommen. Uns ist daher eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten aus anderen Fachdisziplinen wichtig.

Behandlung von Parodontitis/Parodontose

Eine Parodontitistherapie (Parodontosetherapie) hat das Ziel den Entzündungsvorgang am Zahnfleisch und im Zahnhalteapparat zu unterbinden und somit den Knochenabbau aufzuhalten. Da dieser vorwiegend durch krankheitserregende Keime in den tiefen Zahnfleischtaschen verursacht wird, gilt es diese professionell in Ihrer Zahnarztpraxis in Nürnberg mittels einer s.g. Tiefenreinigung zu säubern. Je nach Stadium der Erkrankung können dabei Antibiotika, Laserbehandlungen oder lokale antibakteriell wirkende Medikamente nötig sein.

Eine der wichtigsten Phasen der Parodontitisbehandlung (Parodontosebehandlung) ist der Recall. In den meisten Fällen wird im ersten Jahr nach abgeschlossener Initialbehandlung empfohlen, alle drei Monate professionelle Zahnreinigung in unserer Nürnberger Zahnarztpraxis durchführen zu lassen. Dies hat zur Folge, dass ein erneutes aufflammen der Entzündung vermieden werden und sich ein gesundes bakterielles Gleichgewicht einstellen kann. In Kombination mit Ihrer eigenen angepassten Mundhygiene können wir so die Parodontitis in aller Regel dauerhaft zum Stillstand bringen.

Bei der Paro­dontitis­behandlung in Nürnberg reinigen wir die Zahnhälse- und wurzeln ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes sorgfältig von bakteriellen Belägen. Dafür nutzen wir unter anderem eine schonende und effektive Ultraschalltechnik. Dieses Vorgehen muss gegebenenfalls mehrfach wiederholt werden.

In einigen Fällen kann es auch nötig sein, dass nach der Initialbehandlung aufgrund besonders tiefer Zahnfleischtaschen lokal durch eine offene Taschenreinigung nachgereinigt werden muss. Je nach Defekt ist es dabei sogar möglich, nicht nur den Knochenabbau aufzuhalten, sondern auch Knochen wieder aufbauen zu können. Auch eine chirurgische Taschenverkleinerung kann eine Therapie in unser Zahnarztpraxis in Nürnberg darstellen.

Ziel der Parodontitisbehandlung (Parodontosebehandlung) ist es eine gesunde Mundhöhle wiederherzustellen, aber auch die allgemeine Gesundheit der Patient/innen zu verbessern.

Als Parodontologin hat sich Dr. Nadja Tzinis M.Sc. auf Parodontitis/ Parodontose Behandlungen in Nürnberg spezialisiert und behandelt Sie mit modernsten Methoden und auf Basis neuester parodontologischer Erkenntnisse. So ist Sie neben Ihrer Tätigkeit als Parodontologin in Nürnberg auch weiterhin als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Harvard School of Dental Medicine tätig.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfleischentzündung und Parodontitis in Nürnberg

Mit dem Parodontitisrisikotest, einer mikrobiologischen Überprüfung der Zahnfleischtaschen, erfassen wir, welche Bakterien bei Ihnen im Mund vorkommen. Bei besonders aggressiven Bakterienarten können wir anschließend die Therapie gezielt auf diese abstimmen und Ihnen z. B. Antibiotika verschreiben.

Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis bildet sich das Zahnhaltegewebe zurück. Mit modernen Verfahren ist es möglich, dieses wiederaufzubauen: Bei der gesteuerten Geweberegeneration tragen wir spezielle Wachstumsenzyme auf die geschädigten Stellen auf, die die Neubildung gesunden Gewebes anregen.

Ist bei Zahnersatz die sogenannte biologische Breite (der Abstand zwischen Kronenrand und Kieferknochen) zu schmal, kann dies zu Reizungen des Zahnfleisches, Schmerzen und chronischen Entzündungen führen. Bei der chirurgischen Kronenverlängerung tragen wir den Kieferknochen rund um die Zahnwurzel schonend und minimal ab, sodass der erforderliche Abstand wiederhergestellt wird.

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